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Einsparungen beim Bau des Neat- Basistunnels möglich

Neat-Sondierstollen für den Schutt-Abtransport beim Bau des Basistunnels. Keystone

Die AlpTransit Gotthard AG will kommende Woche eine Studie über den Neat-Basistunnel am Gotthard vorstellen. Laut "SonntagsBlick" ortet der von der Hayek Engineering AG verfasste Bericht Einsparungsmöglichkeiten von rund 500 Mio. Franken.

Dieser Inhalt wurde am 25. Juni 2000 - 12:08 publiziert

Ruedi Suter, Informationsverantwortlicher der AlpTransit Gotthard AG, bestätigte am Sonntag (25.06.), dass der Bericht zur Zeit vom Verwaltungsrat geprüft werde. Dieser hatte die Studie vergangenen März in Auftrag gegeben. Über deren Inhalt machte Suter keine Angaben. Die Öffentlichkeit werde kommende Woche informiert.

Die AlpTransit Gotthard AG wollte mit der Hayek-Studie die Realisierung des Bauvorhabens innerhalb des bewilligten Kostenrahmens sicherstellen. Hayek sollte den Ausbaustandard, die Bauetappen sowie die Termine überprüfen und dabei mögliche Kostenoptimierungen aufzeigen.

Gemäss dem "SonntagsBlick" wurden die Experten der Hayek-Firma fündig: 470 bis 550 Mio. Franken könnten auf die rund 6,6 Mrd. Franken gespart werden, die der Gotthard-Basistunnel kosten dürfte.

Grosse Einsparungsmöglichkeiten von 120 Mio. Franken seien bei Honoraren ausgemacht worden. Auch bei der Leitung könnten 40 Mio. gespart werden, schreibt der "SonntagsBlick". Suter äusserte sich nicht zu diesen Zahlen.

Nicolas Hayek wurde nicht das erste Mal als Berater bei nationalen Grossprojekten beigezogen. 1984 verfasste er einen Bericht zur Beschaffung der "Leopard"-Kampfpanzer und wies massive Kosteneinsparungen nach. Im September 1999 veröffentlichte Hayek seinen "Expo"-Bericht, der indirekt zur Verschiebung der Landesausstellung um ein Jahr führte.

swissinfo und Agenturen

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