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Eisenbahner und Polizisten wollen mehr Lohn

Polizisten wollen mehr Lohn. Keystone

Der Schweizerische Eisenbahner-Verband (SEV) fordert den vollem Teuerungs-Ausgleich auf Löhnen und Renten und eine Reallohn-Anpassung. Der Verband der Schweizer Polizei-Beamten (VSPB) will vier Prozent mehr Lohn und den vollen Teuerungs-Ausgleich.

Dieser Inhalt wurde am 28. Oktober 2000 - 18:49 publiziert

In den vergangen acht Jahren hätten Polizeibeamte einen Kaufkraftverlust von bis zu 15 Prozent hinnehmen müssen, teilt der VSPB am Samstag (28.10.) mit. Nun wolle man mindestens wieder auffangen, was man in den Rezessionsjahren verloren habe.

Keine Auslagerung der Gefangenentransporte

Gar nicht erfreut zeigt sich der VSPB-Zentralvorstand über die Diskussion, ob man in der Schweiz die Gefangenen-Transporte an Private auslagern soll. Da hegt der Verband Zweifel, ob private Institutionen die dazu notwendige Qualität bieten könnten. Eine Auslagerung käme den Bund erheblich teurer zu stehen, zeigt sich der Verband überzeugt.

Gegen Rassismus

Mit einer Erklärung gegen Rassismus und Extremismus will der VSPB zudem die Rolle der Polizeibeamten als "Leistungserbringer im Dienste der Bevölkerung" betonen. Die Polizei stehe klar auf der Seite der Bevölkerung und dürfe nicht mit Ideologien irgendwelcher Art in Verbindung gebracht werden, umreisst der VSPB seine Position.

Eisenbahn mit Lohnkonflikt?

Zwischen dem SBB-Management und der Eisenbahnergewerkschaft SEV bahnt sich ein Lohnkonflikt an. In einer ersten Lohnrunde ist für das SBB-Personal weder ein
Teuerungsausgleich noch eine Reallohnerhöhung beschlossen worden.

Der SEV fordert aber den vollem Teuerungsausgleich auf Löhnen und Renten und eine Reallohn-Anpassung. Anfang November werden die Gespräche mit dem SBB-Management weitergeführt, wie die SBB bestätigte. Die SBB würden die Forderungen erst nehmen, hiess es. Ein sorgfältiger Umgang der SBB mit ihren Finanzen sei aber ebenfalls von Nöten.

swissinfo und Agenturen

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