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Eishockey: Die ZSC Lions sind im Final

Die Zürcher haben allen Grund zum Jubeln: die Vorjahres-Sieger haben die Final-Qualifikation auch diesmal geschafft.

(Keystone)

Mit einem nie gefährdeten 4:1-Sieg und eben solchem Endstand der Serie haben sich die ZSC Lions erneut für den Final qualifiziert. Lugano schlug Bern 6:2 und könnte damit am nächsten Dienstag den Final-Einzug schaffen

Kloten war in der fünften Halbfinal-Partie schlicht chancenlos. Den Unterschied zwischen Zürich und Kloten machten vor allem die so genannten "Special Teams".

Klotens vierte Niederlage zeichnete sich schon im ersten Drittel ab. Bereits nach 290 Sekunden brachte Micheli den Meister in Unterzahl in Führung. Nach einem schlecht getimten Klotener Wechsel enteilte der Bündner und erwischte Pavoni zwischen den Beinschonern.

Als die Flyers dann auch eine vierminütige Überzahlsituation (Zeiter sass auf der Strafbank) ungenützt verstreichen liessen, trat erneut das "Special Team" der Lions in Aktion. Diesmal erhöhte Plavsic, der aktivste von nurmehr fünf Zürcher Verteidigern, im Powerplay in einer 5:3-Situation auf 2:0 und sorgte so nach bereits 18 Spielminuten für die definitive Entscheidung von Spiel und Serie.

In seinem wohl letzten Auftritt mit den Flyers machte Brandon Convery vorab abseits des Spielgeschehens von sich reden. Der Kanadier hinterliess in Claudio Michelis Gesicht kurz nach Spielhälfte in einer Keilerei mitten im Eisrink einen tiefen Cut unter dessen linkem Auge. Zu reden gab indes vor allem der Einsatz von ZSC-Keyplayer Michel Zeiter. Nach dessen Ellbogencheck gegen Matthias Wüst im Spiel am letzten Donnerstag und der darauf folgenden superprovisorischen Sperre von zwei Spielen zog Nationalliga-Einzelrichter Heinz Tännler sein Urteil wieder zurück.

Das Hallenstadion ist für Kloten scheinbar zu einer uneinnehmbaren "Festung" geworden. Zum bereits achten Mal in Folge blieb die Torproduktion der Flyers im Hallenstadion unter einem Treffer. Die ZSC Lions ihrerseits revanchierten sich für die 3:4- Niederlage in der Viertelfinalserie vor zwei Jahren.

Lugano:Bern - Entscheidung am Dienstag?

Lugano kam zu einem standesgemässen 6:2-Sieg. Damit führen die Tessiner die Spielserie 3:2 an.

Berns Equipe war noch ausgedünnter als zuletzt. Weil in der Verteidigung nach Fredrik Olausson und Rolf Ziegler auch noch Marc Leuenberger ausfiel, spielte Bern mit bloss vier Backs und den Stürmern Roland Käser und Boris Leimgruber in der Abwehr. Cyril Berthoud (17) und Marc Gautschi (18) kamen zum Nationalliga-A-Debüt.

Auf der anderen Seite konnte es sich Lugano-Coach Jim Koleff nach der Rückkehr von Flavien Conne (Rekurs schiebt die ausstehenden drei Spielsperren auf) leisten, auf den Flügel Régis Fuchs zu verzichten.

Trotz allem haben die Berner erneut etwas leichtfertig eine Chance vertan, jenen Auswärtssieg zu erreichen, den sie brauchen, um erstmals seit dem letzten Titelgewinn vor vier Jahren in den Final einzuziehen. Bern war im ersten Drittel gewiss nicht schlechter als Lugano.

Die Entscheidung für Lugano könnte nun am Dienstag fallen. Allerdings wäre es der erste Auswärtssieg in diesem Halbfinal.

Playout: Chur vorne

In den Playouts fertigte der EHC Chur den HC La Chaux-de-Fonds gleich mit 7:1 ab. Grossen Anteil am höchsten Saisonsieg der Bündner besass der Ex-Internationale Theo Wittmann mit einem Hattrick. Chur führt in der Best-of-7-Serie um den elften NLA-Platz jetzt mit 2:1 Siegen.

swissinfo und Agenturen

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