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Eishockey: WM-Kader nominiert

Ralph Krueger wird noch 10 Spieler ausselektionieren müssen.

(Keystone)

Gut 3 Wochen vor dem WM-Startspiel in Jönköping gegen Tschechien hat Coach Ralph Krueger 34 Spieler nominiert - mit einigen Fragezeichen.

Bei der erweiterten Nomination wurden 4 Torhüter, 11 Verteidiger und 19 Stürmer aufgeboten. 3 Keeper, 7 Backs und 13 Angreifer werden an der WM in Schweden (ab 26. April) mit von der Partie sein - 10 Spieler müssen also noch ausscheiden.

Andere sind schon ausgeschieden. Thibaut Monnet erhielt als Einziger, der letzte Woche in Tschechien dabei war, kein Aufgebot mehr. Mit Benjamin Winkler und Marc Gianola verzichten zwei Davoser freiwillig und aus persönlichen Gründen auf ihre WM-Chance.

Mit Ralph Kruegers Person und dem Nati-Ausschluss von Davos-Captain Reto von Arx nach den Vorfällen von Salt Lake City hätten diese Verzichte indes nichts zu tun. Krueger: "Ich habe mit allen Akteuren persönlich gesprochen und keiner hat das Thema Reto von Arx angeschnitten."

Verletzte noch unklar

Fraglich ist die WM-Teilnahme bei zwei Olympia-Teilnehmern, wobei auch hier ein Akteur von Schweizer Meister HC Davos betroffen ist.

Patrick Fischer wird diese Woche mittels MRI sein Knie untersuchen lassen und am Wochenende über eine WM-Teilnahme entscheiden. Fischer leidet an Muskelschwund in einem Bein. Krueger: "Fischer hat mir gesagt, dass er alles tun wird für eine WM-Teilnahme. Aber ein Risiko werden wir in seinem Fall nicht eingehen."

Patrick Sutter (Lugano) rückt wie die Playoff-Finalisten am Mittwochabend ins Trainingscamp in Kloten ein. Sutter leidet immer noch an einer Muskelzerrung in der Schulter, die er durch die Playoff-Halbfinal-Serie gegen die ZSC Lions durchgeschleppt hat. Sowohl die Blessur von Fischer wie jene von Sutter "sind sehr ernstzunehmen", so Krueger.

Krueger bleibt ruhig

Aus der Ruhe bringen lässt sich der Nationalcoach von diesen Negativ-Meldungen allerdings nicht.

"Vor Olympia ist alles rund gelaufen, und trotzdem lief in Salt Lake City nichts für uns. Jetzt läufts kantig - vielleicht deutet das auf eine erfolgreiche Weltmeisterschaft hin."

Auch erfreuliche Nachrichten

Neben Verletzungen und Absagen gab es übers Wochenende auch erfreuliche Nachrichten für das Eishockey-Nationalteam, das am Freitag und Samstag in Genf und Kloten zweimal gegen Finnland testen wird.

Martin Plüss' Kopfweh ist weg: der Klotener Center ist so top. Martin Höhener, der sich am Donnerstag in Mlada Boleslav eine Hirnerschütterung zuzog, ist ebenfalls wieder voll einsetzbar.

Und Timo Helbling, der mit den Milwaukee Admirals die AHL-Playoffs verpasst hat, stösst am Mittwochabend hochmotiviert ebenfalls zum Team. Krueger hatte übers Wochenende Kontakt mit den Verantwortlichen von Milwaukee, und in den USA hätten alle von Helblings Fortschritten nur so geschwärmt.

swissinfo und Rolf Bichsel (Si)

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