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Elf Milliarden Dollar für Kunden von Lehmans Europa-Geschäft

Dieser Inhalt wurde am 30. Dezember 2009 - 14:00 publiziert

LONDON (awp international) - Kunden der Europa-Tochter der zusammengebrochenen US-Investmentbank Lehman Brothers sollen weitere elf Milliarden Dollar (rund 7,6 Mrd Euro) zurückbekommen. Es handelt sich hauptsächlich um Hedge-Fonds und Versicherungskonzerne, deren Mittel bei der Lehman-Insolvenz im September 2008 eingefroren worden waren.
Die erforderliche Mehrheit der früheren Kunden habe einem Plan zur Rückzahlung der Forderungen zugestimmt, teilte der Insolvenzverwalter der britischen und europäischen Töchter, PricewaterhouseCoopers (PwC), am Dienstagabend mit. Die Betroffenen müssen ihre Ansprüche bis zum 19. März 2010 geltend machen. Danach solle die Auszahlung zügig beginnen.
Lehman Brothers International Europe hatte zur Insolvenz am 15. September 2008 Kunden-Gelder von 32 Milliarden Dollar in der Hand. Die Zahl der Kunden lag bei rund 900. Davon wurden bereits 13,3 Milliarden Dollar an die Investoren ausbezahlt. Nach dem aktuellen Vorschlag sollen die Kunden-Forderungen in vier Kategorien aufgeteilt werden. Der Plan soll auch helfen, eventuelle Streitfälle zu lösen.
Die Lehman-Pleite hatte die Finanzkrise im Herbst 2008 dramatisch verschärft. Mit der US-Mutter waren auch Dutzende internationale Tochtergesellschaften in die Insolvenz mitgerissen worden. Die britische Bank Barclays übernahm das New Yorker Lehman-Hauptquartier mit tausenden Mitarbeitern./tst/so/DP/edh

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