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INDIANAPOLIS (awp international) - Der US-Pharmakonzern Eli Lilly hat nach einer Niederlage im Patentstreit um das ADHS-Medikament Strattera seine Umsatzprognose gekappt. Das Bezirksgericht New Jersey habe das anwendungsbezogene Patent für ungültig erklärt, teilte das Unternehmen am Freitag in Indianapolis mit. Die Arznei wird gegen das so genannte Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) eingesetzt. Das Management fürchtet wegen des fehlenden Patentschutzes nun Konkurrenz durch Nachahmerprodukte in den USA und rechnet mit einem geringeren Umsatzwachstum als bislang.
Die Erlöse dürften in diesem Jahr nur noch im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich zulegen, hiess es in der Mitteilung. Bislang war das Management von einem Zuwachs im mittleren einstelligen Prozentbereich ausgegangen. Die Gewinnprognose hielt die Unternehmensführung hingegen aufrecht.
Den Gerichtsentscheid will Eli Lilly nicht akzeptieren. "Wir sind mit der Entscheidung nicht einverstanden und werden dagegen vorgehen", sagte Konzernjustiziar Robert Armitage. Das anwendungsbezogene Patent, das nun für ungültig erklärt wurde, wäre den Angaben zufolge erst im Mai 2017 ausgelaufen./stw/ang/tw

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