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Wetzikon (awp) - Elma Electronic ist im Geschäftsjahr 2010 aus den roten Zahlen gekommen. Das Elektronik-Unternehmen verweist auf die wirtschaftliche Erholung sowie auf optimierte Kosten und Prozesse. Trotzdem sollen die Aktionäre erneut auf eine Dividende verzichten, vorerst will Elma die Bilanzstruktur verbessern.
Der Betriebsgewinn betrug 3,31 Mio CHF, nach einem Fehlbetrag von 2,48 Mio CHF im Vorjahr. Unter dem Strich resultierte ein Reingewinn von 1,71 Mio CHF, teilte das Unternehmen am Dienstagabend mit. Der Verlust im Vorjahr hatte bei 3,75 Mio CHF gelegen. Die Vorjahreszahlen wurden wegen der Umstellung auf Swiss GAAP FER angepasst.
Wie bereits Mitte Januar mitgeteilt, stieg der Umsatz im Berichtsjahr um 12% auf 126,0 Mio CHF. Währungsbereinigt hätte gar ein Plus von 17% resultiert. Der Bestellungseingang verbesserte sich um 7,7% auf 130,7 Mio CHF, währungsbereinigt lag der Zuwachs bei 12%.
Die weltweit einsetzende Konjunkturerholung habe zu einer Belebung der Nachfrage nach den Produkten, Systemlösungen und Dienstleistungen der Gruppe geführt, hiess es. Die Verbesserung der Kostenstruktur dank frühzeitig eingeleiteter Sparmassnahmen sowie die Optimierung interner Prozesse hätten sich positiv auf Betriebsergebnis und Margen ausgewirkt.
Alle drei strategischen Produktlinien profitierten den Angaben zufolge von einer regen Kundennachfrage als Folge der wieder anziehenden Investitionstätigkeit. Die Produktlinie System Solutions legt um 3,9% zu, Enclosures & Components steigerte den Umsatz um 26% und Rotary Switches erzielte einen Zuwachs von 32%. Auch konnten Umsatz und Bestellungseingang in allen drei Geschäftsregionen - Americas, Europa und Asien - gesteigert werden.
Per Ende 2010 wies Elma eine Bilanzsumme von 66,4 Mio CHF aus. Die Eigenkapitalquote ging wegen der Abschwächung des Dollars auf 29,0% zurück, nach 29,6% im Vorjahr. Nebst Investitionen in Sach- und Immaterielle Anlagen im Umfang von 1,2 Mio CHF wurde die Nettoverschuldung im Berichtsjahr um 3,4 Mio auf 18,4 Mio CHF abgebaut.
Das Unternehmen konnte Währungsrisiken im Berichtszeitraum teilweise absichern. Anfang August 2010 wurden mit den Banken neue, einheitliche Rahmenverträge mit Laufzeiten bis zu drei Jahren unterzeichnet. Alle Verträge seien an dieselben Covenants gebunden, erklärte Elma.
Die Aktionäre sollen wie im Vorjahr auf eine Dividende verzichten. Elma habe sich zum Ziel gesetzt, die Bilanzstruktur zu verbessern, die Nettoverschuldung weiter abzubauen und mittelfristig eine Eigenkapitalquote von über 50% zu erreichen, hiess es zur Begründung.
Im Jahr 2011 strebt Elma in den drei Geschäftsregionen weiteres Umsatzwachstum an. Die Ausgangslage sei aufgrund des hohen Auftragsbestandes günstig, hiess es.
Gestützt auf die Langfriststrategie will sich die Gesellschaft im Jahr 2011 auf den Ausbau der Kundenbasis durch offensivere Marktbearbeitung in allen Regionen konzentrieren, sowie auf die weitere Verbesserung der operativen Er- gebnisse durch Kostenoptimierungen in allen Regionen und auf operationelle Verbesserungen.
dl/cc

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