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Luzern (awp) - Die Emmi-Gruppe hat im vergangenen Geschäftsjahr 2010 den Konzerngewinn um 14% auf 86,1 Mio CHF und das Betriebsergebnis (Stufe EBIT) um 25% auf 135,8 Mio CHF gesteigert. Die Reingewinn-Marge lag damit bei 3,2 (VJ 2,9)%, die EBIT-Marge bei 5,1 (4,2)%, wie die grösste Schweizer Milchverarbeiterin am Freitag mitteilte.
Damit wurden die Konsensschätzungen der Analysten (AWP-Konsens) leicht übertroffen. Diese hatten im Durchschnitt einen Reingewinn von 85,6 Mio sowie einen EBIT von 130,2 Mio CHF prognostiziert. Emmi selbst hatte bei der Veröffentlichung der Umsatzzahlen im Februar einen EBIT in der Grössenordnung von 130 Mio CHF und eine Reingewinn-Marge von "leicht über 3%" angekündigt.
Gründe für die Gewinnsteigerung seien die "gute Entwicklung der jüngsten Akquisitionen, das erfreuliche Auslandwachstum und das strikte Kostenmanagement", heisst es in der Mitteilung. "Wir haben bewiesen, dass wir im Heimmarkt und auf den internationalen Schlüsselmärkten eine robuste Position haben. Der Gewinnzuwachs ist eine wichtige Basis, um in eine langfristig erfolgreiche Emmi investieren zu können", wird CEO Urs Riedener in der Mitteilung zitiert.
Der Generalversammlung vom 5. Mai wird aufgrund des Ergebnisses eine um 40 Rappen erhöhte Dividende von brutto 3,40 (VJ 3,00) CHF je Namenaktie vorgeschlagen.
Der Umsatz stieg - wie bereits kommuniziert - um 2,5% auf 2'684 Mio CHF. Organisch, das heisst bereinigt um den Akquisitions- und Fremdwährungseffekt, belief sich das Wachstum auf 1,3%.
Für 2011 geht Emmi von einem konzernweiten Umsatzwachstum von 3 bis 5% aus. Auf dem Schweizer Markt wird mit einer Steigerung von 0 bis 3%, auf den internationalen Märkten mit einem Plus von 10 bis 15% gerechnet. Diese Zahlen schliessen laut Emmi Akquisitionen ein, wobei Fromalp und Onken besonders relevant sein werden. Erwartet wird eine Profitabilität, die in etwa mit derjenigen des Vorjahres vergleichbar ist, das heisst ein EBIT zwischen 120 und 140 Mio CHF und eine Reingewinn-Marge in der Grössenordnung von 3%.
Man werde auch 2011 gezielt in den weiteren Ausbau des internationalen Geschäfts und in die Stärkung des Heimmarkts investieren, heisst es. Das mittel- bis langfristig angestrebte organische Mengenwachstum im Ausland bleibt bei 6 bis 8%, die Reingewinn-Marge werde sich voraussichtlich in einer Bandbreite von 2,5 bis 3,5% bewegen.
uh/gab

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