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Luzern (awp) - Die Emmi AG hat in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2010 in der Schweiz etwas weniger verkauft als noch im Vorjahr. Das internationale Geschäft legte hingegen zu. Insgesamt verzeichnete die Gruppe einen leichten Umsatzrückgang, konnte aber das operative Ergebnis deutlich verbessern. Für das zweite Halbjahr zeigt sich die Gruppe zuversichtlich.
Der Umsatz sank um 0,5% auf 1'275,2 (VJ 1'280,9) Mio CHF. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA erhöhte sich hingegen um 23,1% auf 104,2 (84,6) Mio CHF und auf Stufe EBIT um 35,7% auf 60,7 (44,7) Mio CHF. Unter dem Strich verblieb ein Reingewinn von 39,9 (32,8) Mio CHF, wie die Milchverarbeiterin am Dienstag mitteilte.
Mit den vorgelegten Zahlen hat Emmi die Erwartungen der Analysten übertroffen. Diese rechneten im Durchschnitt mit einem Umsatz von 1'265,3 Mio, einem EBIT von 48,1 Mio und einem Reingewinn von 31,3 Mio CHF.
Im Inland gingen die Verkäufe um 2,8% auf 932,2 (958,9) Mio CHF zurück. Der Rückgang sei geringer als erwartet ausgefallen und sei hauptsächlich auf Preisrückgänge infolge der gesunken Milchrohstoffpreise zurückzuführen, so Emmi. Die Mengenentwicklung sei im Rahmen des Vorjahres ausgefallen.
Umsatzsteigerungen konnte die Gruppe vor allem in Bereichen mit höheren Margen - zum Beispiel bei Frischprodukten wie Emmi Caffè Latte, Aktifit oder Benecol erzielen - während die Verkäufe vor allem in tiefermargigen Segmenten rückläufig waren. Dies habe sich entsprechend positiv auf die Gewinnentwicklung ausgewirkt, hiess es. Die Gesellschaft erwirtschaftet beinahe drei Viertel des Umsatzes in der Schweiz.
International erzielte Emmi im ersten Semester eine Umsatzsteigerung von 6,5% auf 343,0 (322,0) Mio CHF. Währungsbereinigt sei sogar ein Plus von 9,4% erreicht worden. Erfreulich habe sich das Käsegeschäft in den USA entwickelt.
In den letzten Monaten hat Emmi das internationale Geschäft weiter ausgebaut. Derzeit sind die USA der grösste Auslandmarkt der Milchverarbeiterin. Die Konsumentenstimmung habe sich leicht erholt und der starke Schweizer Franken habe insbesondere gegen Ende der Berichtsperiode das Resultat negativ beeinflusst.
Emmi will neben einem starken Heimmarkt und konsequentem Kostenmanagement auch weiter auf das Wachstum im Ausland setzen. Wachstumsmöglichkeiten würden auch in Zukunft gezielt genutzt, liess die Gruppe verlauten.
Zum weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2010 äusserte sich das Unternehmen positiv. Die Konsumentenstimmung werde sich im Inland und in den meisten Schlüsselmärkten voraussichtlich weiter leicht erholen, hiess es. Zudem dürfte sich der gestiegene Milchpreis positiv auf den Umsatz auswirken.
Fragezeichen setzt die Gruppe bei der Währungssituation. Diese bleibe weiter unsicher, so die Milchverarbeiterin. Die Auswirkungen der Preiserhöhungen im zweiten Halbjahr 2010 für Exporte aus der Schweiz blieben noch offen.
Deshalb rechnet Emmi im Schweizer Markt mit einem stabilen Umsatz (inkl. Akquisitionen) respektive mit einem leichten Rückgang rund von 2% (organisch). Im internationalen Geschäft geht die Gruppe von einer Umsatzsteigerung von 8-10% (inkl. Akquisitionen) respektive von 6-8% (organisch) aus. Die Reingewinnmarge soll sich bei 3% einpendeln.
are/cc

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