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EnBW-Finanzchef lässt Amt ruhen

Dieser Inhalt wurde am 28. Dezember 2009 - 06:50 publiziert

STUTTGART/KARLSRUHE (awp international) - Der erst seit Jahresbeginn amtierende Finanzvorstand der Energie Baden-Württemberg (EnBW) , Rudolf Schulten, lässt sein Amt ruhen. Ein Sprecher des Karlsruher Unternehmens bestätigte entsprechende Informationen der "Stuttgarter Zeitung" (Montag) und nannte dafür gesundheitliche Gründe. Bis zur Genesung seien Schultens Aufgaben auf unbestimmte Zeit auf die übrigen Mitglieder des Vorstandes unter Leitung von Hans-Peter Villis verteilt worden. Der 54-Jährige soll dem Vernehmen nach an einer nicht lebensbedrohlichen, aber möglicherweise langwierigen Krankheit leiden.
Alle anderen Spekulationen über Schultens Auszeit entbehrten jeder Grundlage, betonte der EnBW-Sprecher. Dies bezog er ausdrücklich auch auf Informationen der Zeitung aus unternehmensnahen Kreisen, wonach es kurz vor Weihnachten zu einem Eklat um den Finanzchef gekommen sein soll.
Dabei sei es um die Bewertung des 26-Prozent-Anteils am Oldenburger Energieversorger EWE gegangen, den die EnBW in diesem Sommer für etwa zwei Milliarden Euro gekauft hatte. Die EnBW will mit den Oldenburgern neben der Beschaffung und Speicherung von Gas auch bei erneuerbaren Energien zusammenarbeiten. Schulten habe Abschreibungen in dreistelliger Millionenhöhe auf Investitionen der EWE gefordert, sich damit aber wegen der Folgen für die Finanzlage des Konzerns nicht durchsetzen können, hiess es aus den Kreisen./gi/DP/he

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