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BÜSSEL (awp international) - Der italienische Öl- und Gaskonzern Eni und die EU-Kommission haben einen Kartellstreit beigelegt. Die Italiener verpflichteten sich, Ferngasleitungen im Wert von rund 1,5 Milliarden Euro zu verkaufen und so den Gasmarkt im Heimatland für Konkurrenten zu öffnen, wie die EU-Behörde am Mittwoch in Brüssel mitteilte. Die Wettbewerbshüter stellten im Gegenzug das laufende Kartellverfahren ein. Es war bereits der neunte Beschluss seit einer Untersuchung des Energiesektors 2007, mit dem die EU einen offeneren Energiemarkt in den EU-Mitgliedsstaaten erzwingt.
Auch die deutschen Energiekonzerne Eon und RWE mussten gegenüber der Kommission weitreichend Zugeständnisse machen. Eon verkaufte sein Höchstspannungsnetz und musste rund ein Fünftel seiner Kraftwerkskapazitäten in Deutschland abgeben. RWE verkauft derzeit auf Druck der EU sein Gasnetz. Auch der französische Konzern GDF Suez musste gegenüber der Behörde einlenken.
Eni muss nun seine Anteile an den internationalen Gasleitungen verkaufen. Dabei handelt es sich um die TAG-Pipeline für Gas aus Russland, TENP und Transitgas für Gas aus Nordeuropa. Für TAG gibt es laut Kommission mit der vom italienischen Staat kontrollierten Bank Cassa Depositi e Prestiti (CDP) bereits einen Käufer./enl/fn/nmu

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