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ENR Russia Invest: Paramount Finanz verlangt an GV verschiedene Traktanden

Dieser Inhalt wurde am 18. Mai 2010 - 08:45 publiziert

Geng/Zug (awp) - Der Streit der ENR Russia Invest mit der Aktionärin Paramount Finanz geht in die nächste Runde. Die Paramount-Finanz AG verlangt für die am 24. Juni anstehende ordentliche Generalversammlung der ENR Russia Invest die Traktandierung verschiedener Verhandlungsgegenstände, wie einer Mitteilung von Paramount vom Dienstag zu entnehmen ist.
Paramount Finanz, welche 33,76% der Anteile an ENR Russia Invest hält, verlangt zum einen, dass an der Generalversammlung eine Kapitalherabsetzung und die Ausschüttung einer Dividende traktandiert wird.
Die zweite Forderung betrifft die Beschneidung der Einflussnahme von Gustav Stenbolt bzw. der Valartis-Gruppe. Paramount will in diesem Zusammenhang, dass der Verwaltungsrat neu aus Mitgliedern zusammengesetzt wird, die von der Valartis-Gruppe unabhängig sind, dass der bestehende Investment Management-Vertrag zwischen der ENR und der Valartis-Gruppe aufgelöst wird und dass ein neuer Investment Manager bestellt wird, der von der Valartis-Gruppe und insbesondere von Gustav Stenbolt unabhängig ist.
Zum dritten soll das Thema der Ernennung eines unabhängigen Sachverständigen in die Traktanden aufgenommen werden.
Die Beteiligungsgesellschaft ENR wird von der Valartis-Gruppe kontrolliert. Die vom Investor Georg von Opel beherrschte Beteiligungsgesellschaft Paramount Finanz hält ein Drittel an ENR und liegt sich mit Valartis seit Monaten in den Haaren. Sie wirft ENR unter anderem vor, dass seit der Kotierung an der Schweizer Börse praktisch keine Investments getätigt worden seien und der Aufschwung des russischen Marktes verpasst worden sei. Auch die Gebühren und Erfolgshonorare an die Valartis-Gruppe stehen in der Kritik.
Paramount verlangte bisher erfolglos die Einsetzung eines Sonderprüfers
gab/rt

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