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DÜSSELDORF (awp international) - Der neue Eon-Chef Johannes Teyssen will die Strukturen des grössten deutschen Energiekonzerns straffen. Dabei sollen die Aufgaben zwischen der Holding Eon AG in Düsseldorf und den grossen Standorten Eon Energie in München und Eon Ruhrgas in Essen neu verteilt werden. Einen entsprechenden Bericht der "Financial Times Deutschland" bestätigte am Montag ein Sprecher des Konzerns in Düsseldorf auf Anfrage der dpa. Ziel der Vorschläge sei es, den Konzern effizienter zu führen. Ein Arbeitsplatzabbau sei nicht geplant.
Die Holding Eon AG, die sich bisher auf die Strategie beschränkt, solle stärkeren Einfluss auf das operative Geschäft nehmen. Von Eon Energie solle künftig das regionale Geschäft in Deutschland gesteuert werden inklusive des Gasvertriebes. Eon Ruhrgas solle sich künftig auf das internationale Gasgeschäft konzentrieren. "Es handelt sich um Vorschläge, die weiter diskutiert werden", ergänzte der Sprecher. Er betonte, dass München und Essen wichtige Standorte bleiben würden.
Der Konzernumbau war von Branchenkennern nach dem Führungswechsel bei Eon im Mai erwartet worden. Teyssen war Chef von Eon Energie und später für das gesamte operative Geschäft des Konzerns zuständig.
Die bisherigen Konzernstrukturen von Eon sind zum einem der Firmenhistorie geschuldet - Eon entstand aus dem Zusammenschluss von Veba (Düsseldorf) und Viag (München). Zum anderen kamen in den vergangenen Jahren Unternehmen wie Ruhrgas durch Zukäufe hinzu. Teyssen, der Nachfolger von Wulf Bernotat ist, will im Herbst das dann fertige Strukturkonzept zusammen mit der Strategie vorstellen./vd/DP/ang

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