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FRANKFURT/BERLIN (awp international) - Der Vorstandsvorsitzende des Energiekonzerns Eon , Johannes Teyssen, verlangt vom Staat einen fairen Ausgleich für die wirtschaftlichen Schäden durch den geplanten Atomausstieg. "Ich gehe davon aus, dass durch die politisch gewollten Laufzeitverkürzungen und die endgültige Stilllegung von Anlagen ein Schaden in zweistelliger Milliardenhöhe entsteht", sagte Teyssen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Mittwoch).
Es könne nicht sein, dass die Eigentümer von Eon mit ihrem Vermögen für die politischen Entscheidungen geradestehen sollen. Hier sei der Staat mit einem fairen Ausgleich in der Pflicht. Eon hatte am Dienstag angekündigt, wegen der drohenden Vermögensschäden juristische Schritte gegen die Brennelementesteuer einzuleiten.
Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) sieht der Klage gelassen entgegen. "Die Gesetzesbegründung zur Brennstoffsteuer bezieht sich ausdrücklich nicht auf das Thema Laufzeitverlängerung", sagte Rösler der Zeitung. Er halte es für gerechtfertigt, bei dieser Steuer zu bleiben. "Womöglich wird die Energiewende zu moderat höheren Kosten für die Bürger und die Wirtschaft führen. Da kann das erste Signal nicht sein, dass wir die Energiekonzerne entlasten."/as/DP/stw

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The citizens' meeting

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