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DÜSSELDORF (awp international) - Der Energieversorger Eon erwartet für 2011 deutlich weniger Gewinn. Belastungen wie die Einführung einer Brennelementesteuer sowie Probleme im Gasgeschäft dürften das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf 11,2 bis 11,9 Milliarden Euro nach unten drücken, teilte der Konzern am Mittwoch in Düsseldorf mit. 2010 hatte Eon hier noch 13,35 Milliarden Euro erzielt. Der unter anderem um einmalige Wertberichtigungen bereinigte Gewinn wird nach Einschätzung des Unternehmens 2011 bei 3,3 bis 4,0 Milliarden Euro liegen, im abgelaufenen Jahr waren es 4,88 Milliarden Euro.
Die Belastungen aus der Kernbrennstoffsteuer sieht Eon bei einer knappen Milliarde Euro. Im Stromverkauf machen sich dem Unternehmen zufolge zudem schlechtere Abschlüsse beim Stromverkauf in den Krisenjahren bemerkbar. Auch das Jahr 2012 werde noch von den ausserordentlichen Einflüssen geprägt sein, allerdings weniger stark als im laufenden Jahr, hiess es. Mit seinem Kostensparprogramm, das bisher 1,1 Milliarden an Einsparungen gebracht hat und bis Ende 2011 auf 1,5 Milliarden kommen soll, will Eon die zusätzlichen Belastungen auffangen.
So soll dann 2013 wie bereits mitgeteilt wieder ein operatives Ergebnis (bereinigtes EBITDA) von mindestens 13 Milliarden Euro erzielt werden. Auch der bereinigte Überschuss soll dann wieder auf das Niveau von 2010 kommen.
Analysten hatten bereits mit einem scharfen Gewinnrückgang in diesem Jahr gerechnet. Die Unicredit etwa hatte einen Rückgang des bereinigten Überschusses um mehr als 40 Prozent in diesem Jahr für möglich gehalten. Die Beobachter sehen die Probleme im Gasgeschäft als einen wesentlichen Belastungsfaktor an./nmu/wiz

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