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DÜSSELDORF (awp international) - Deutschlands grösster Energieversorger Eon hat im abgelaufenen Geschäftsjahr seine Ziele nur knapp erreicht. Der um eine Wertberichtigung bereinigte Gewinn des Unternehmens fiel 2010 um 4 Prozent auf 4,9 Milliarden Euro, wie die Gesellschaft am Mittwoch in Düsseldorf mitteilte. Im Vorjahr hatte es höhere Buchgewinne aus Verkäufen gegeben. Bereinigt wurde das Ergebnis um Milliardenabschreibungen auf das Geschäft in Südeuropa, das ist aber schon seit längerem bekannt. Diese Abschreibungen mit eingerechnet ging der Gewinn um 28 Prozent auf 6,28 Milliarden Euro zurück. Operativ profitierte Eon im Gesamtjahr unter anderem von einem starken Endkundengeschäft in Grossbritannien und von in den Vorjahren abgesicherten Grosshandelspreisen. Analysten hatten vor allem beim bereinigten Überschuss mehr erwartet.
Der Umsatz stieg im Berichtszeitraum um 16 Prozent auf 92,86 Milliarden Euro. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (adjusted EBITDA) fiel mit 13,35 Milliarden Euro um 3 Prozent höher als im Vorjahr aus. Die Vergleichszahlen von 2009 sind um die seit November verkaufte US-Tochter bereinigt. Inklusive Abschreibungen (adjusted EBIT) erzielte Eon ein Plus von 2 Prozent auf 9,45 Milliarden Euro - Eon hatte hier ein Plus von null bis drei Prozent angestrebt. Beim bereinigten Gewinn hatte Eon ein Ergebnis auf dem 2009er-Niveau erwartet (5,1). Im laufenden Jahr wird der Gewinn den Erwartungen des Unternehmens zufolge nun deutlich zurückgehen.
Die Dividende soll wie bereits angekündigt in diesem Jahr unverändert bei 1,50 Euro je Aktie liegen. Für die anstehenden zwei schweren Jahre hat der Versorger seinen Aktionären - anders als Wettbewerber RWE - eine Dividende von 1,30 Euro versprochen./nmu/wiz

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