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DÜSSELDORF/DARMSTADT (awp international) - Der Energiekonzern Eon kommt beim Aufräumen seiner Randgeschäfte voran. Der Versorger einigte sich mit der Beteiligungsmanagementgesellschaft der Stadt Darmstadt, der Heag Holding, auf den Verkauf seiner 40-prozentigen Beteiligung am südhessischen Energiedienstleister HSE, wie das Dax -Unternehmen am Montag in Düsseldorf mitteilte. Der Preis liegt bei 305 Millionen Euro. Der Kauf soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.
Den Angaben zufolge steht die Zustimmung einiger Gremien bei Eon und der Stadt Darmstadt noch aus. Die mehrheitlich in kommunaler Hand befindliche Heag Südhessische Energie AG (HSE) ist in Südhessen und Teilen von Rheinland-Pfalz für die Versorgung mit Strom, Gas und Trinkwasser zuständig. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete die HSE einen Umsatz von rund 1,4 Milliarden und einen Gewinn vor Zinsen und Steuern von rund 40 Millionen Euro. Auf die Eon-Aktie wirkte sich der Verkauf praktisch nicht aus, dafür ist Volumen nach Analysteneinschätzung zu gering. Die Anteilsscheine notierten am frühen Nachmittag rund 1 Prozent im Plus.
Mit der Transaktion steigt der Heag-Anteil an HSE auf rund 93 Prozent. Finanziert werden soll der Kauf über eine städtische Bürgschaft. Der Zeitpunkt sei günstig, erklärte Darmstadts Oberbürgermeister Walter Hoffmann (SPD), der auch HEAG-Aufsichtsratschef ist. Die Entscheidung der Stadtverordneten stehe zwar noch aus, es gebe aber "einen breiten Konsens".
Eon befindet sich nach milliardenschweren Zukäufen in den vergangenen Jahren derzeit in einer Konsolidierungsphase. Der seit Mai amtierende Konzernchef Johannes Teyssen lässt die Beteiligungen des Konzern durchforsten. Er will sich von Randbereichen, denen keine strategische Bedeutung für das Unternehmen beigemessen wird, trennen. Anfang Juli hatte Eon etwa auch den Verkauf seiner 21-Prozent-Beteiligung am Schweizer Energieunternehmen BKW bekanntgegeben. Bereits Ende 2009 veräusserte der Konzern für knapp 3 Milliarden Euro die Thüga-Holding, in der Eon seine Minderheitsbeteiligungen an kommunalen Unternehmen gebündelt hatte./enl/dct/zb

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