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Eon will weiter nicht gegen Moratorium klagen (AF)

DÜSSELDORF (awp international) - Der Energiekonzern Eon will anders als Konkurrent RWE weiter nicht gegen das Atom-Moratorium der Bundesregierung klagen. Dagegen prüft das Unternehmen aber immer noch rechtliche Schritte gegen die neue Brennelementesteuer. Einen entsprechenden Bericht der "Rheinischen Post" (Donnerstag) bestätigte ein Unternehmenssprecher. An dieser Haltung, die schon seit mehr als einem Jahr bekannt ist, habe sich nichts geändert.
Bislang musste Eon noch keine Steuer auf seine Brennelemente zahlen. Diese fällt erst an, wenn neues Material eingesetzt wird. Das sei frühestens im Juni der Fall, wenn das derzeit aufgrund von Wartungsarbeiten stillstehende Atomkraftwerk im bayerischen Grafenrheinfeld wieder angefahren wird.
Die Bundesregierung hatte die neue Steuer im Gegensatz für Laufzeitverlängerung den Betreibern der Atomkraftwerke aufgedrückt. Diese Zusatzbelastung schlägt direkt auf den Gewinn durch und ist den Konzernen daher ein Dorn im Auge. Angesichts der von der Bundesregierung angekündigten Energiewende ist die Zukunft der Brennelementesteuer unklar.
enl/jha/tw

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