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(Neu: Konjunktureinschätzung, Details zur Liquiditätsversorgung.)
TOKIO (awp international) - Angesichts des schweren Erdbebens vom Freitag hat die japanische Notenbank die heimischen Märkte am Montag massiv mit Liquidität versorgt. Zudem stellte Notenbankchef Masaaki Shirakawa weitere Massnahmen in Aussicht, sollte dies erforderlich sein. Experten werteten die Entscheidungen der Bank of Japan als besonnen und umsichtig. Unterdessen boten andere Notenbanken ihre Unterstützung an.
In einer Eilentscheidung beschloss die Bank of Japan eine Aufstockung ihrer Wertpapierkäufe um fünf Billionen Yen (rund 44 Milliarden Euro) auf 40 Billionen Yen (ca. 350 Milliarden Euro). Zudem stellte die Notenbank den Banken eine Rekordsumme an kurzfristiger Notfall-Liquidität zur Verfügung. Die Summe von 15 Billionen Yen (rund 130 Mrd Euro) übersteigt die in Notsituationen übliche Summe um ein Vielfaches. Den Leitzins beliess die Notenbank unterdessen zwischen null und 0,1 Prozent. Sie setzt damit ihre Nullzinspolitik fort.
Die Währungshüter bezeichneten die Entscheidungen als vorbeugende Massnahmen. Verlässliche Zahlen zu den Auswirkungen des Erdbebens gebe es noch nicht. Die Aktionen zielten vor allem darauf ab, der hohen Unsicherheit und Risikoscheu an den Märkten zu begegnen. An ihrer grundsätzlichen Einschätzung zur Konjunkturentwicklung hielt die Notenbank dennoch fest. So rechnet sie mit einer moderaten Erholung der Wirtschaft, wenngleich die Produktion wegen des schweren Bebens merklich schrumpfen dürfte. Die Notenbank stehe bereit alles zu tun, um die Auswirkungen des Bebens zu mildern./bgf/jha/

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