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HAMBURG (awp international) - Die Munich-Re-Tochter Ergo will ihr Werbeversprechen vom verständlichen Versicherer erst Mitte dieses Jahres einlösen. "Wir sagen ja gerade nicht, wir sind schon perfekt, sondern sagen, dass wir zuhören und dann besser werden", sagte Ergo-Chef Torsten Oletzky der "Financial Times Deutschland" (Freitag). Der Versicherer, dessen Name 2010 an die Stelle bekannter Marken wie Hamburg-Mannheimer und Victoria getreten ist, will seine Verträge künftig mit "massiv reduzierten Bedingungswerken" versehen. Den Kunden soll eine Menge Papierkram erspart bleiben.
Ergo verspricht schon seit Monaten "Klartext statt Klauseln". Oletzky hat mit seiner Kampagne ("82 Millionen Gründe für eine neue Versicherung") die Konkurrenz angegriffen und angekündigt, vieles künftig ganz anders und vor allem einfacher zu machen. Die Neuzeit bricht allerdings bei den Policen mit zwölf Monaten Verspätung an.
Ergo habe bereits eine Menge getan, sagte Oletzky. "Wir haben Schreiben an unsere Kunden von Grund auf neu erarbeitet, die mit einer Auflage von 13 Millionen Stück pro Jahr herausgehen." Um die ehrgeizigen Ziele bei der besseren Verständlichkeit zu erreichen, hat Ergo Experten der Universität Hohenheim angeheuert. "Wir werden unser Versprechen tatsächlich so umsetzen, wie wir es kommuniziert haben", sagte Oletzky. Zudem will der Düsseldorfer Versicherer ab März 2011 noch einmal zusätzliche 20 Millionen Euro für die Fortsetzung der Werbekampagne ausgeben - nach 50 Millionen Euro, die der Mix aus Fernsehspots, Anzeigen und Internetwerbung im vergangenen Jahr gekostet hat.
Noch gibt Oletzky sich und dem Unternehmen Zeit. "Man kann in einem halben Jahr nicht das Image erreichen, das eine Hamburg-Mannheimer über mehr als 50 Jahre aufgebaut hat." Im Neugeschäft - einer entscheidenden Messgrösse für den Erfolg einer Kampagne - habe Ergo 2010 die Werte von 2009 gehalten, sagte der Manager. Auch mit dem Ergebnis des vergangenen Jahres könne die Gruppe zufrieden sein./stw/alg/tw

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