Erste Ferienreisewelle verursacht nur wenig Staus

Es wird wieder verreist: In weiten Teilen Europas haben die Sommerferien begonnen. Keystone

Der Ferienbeginn in zehn Schweizer Kantonen und in mehreren europäischen Ländern hat am Samstag (01.07.) Richtung Süden zu ersten Staus am Gotthard-Nordportal geführt. Diese halten sich im Vergleich zu den Vorjahren aber in Grenzen.

Dieser Inhalt wurde am 01. Juli 2000 - 15:27 publiziert

Am gleichen Wochenende 1999 hatten sich die Autos vor dem Gotthard-Nordportal auf einer Länge von bis zu zwölf Kilometern gestaut. Laut TCS blieben grössere Staus diesmal aus, weil der Ferienbeginn in Deutschland erst auf den 15. Juli fällt. Dann beginnt in vier Bundesländern der Urlaub.

Der TCS erwartet die grössten Staus daher in zwei Wochen sowie am Wochenende vom 29. und 30. Juli, wenn erste Rückkehrer die letzten Ferienbeginnenden kreuzen.
Die ersten Staus vom Samstag bildeten sich um 06.00 Uhr vor dem Gotthard-Nordportal. Am Vormittag betrug die Staulänge fünf Kilometer. Seit 14.00 Uhr sind es noch drei Kilometer, die Wartezeit beträgt derzeit rund eine Stunde. Vor dem Autobahnzollamt in Chiasso kommt es zu Warteschlangen von rund einem Kilometer Länge.

Im Verlauf des Morgens kam es auch auf der A1 zwischen Schönbühl und Kirchberg BE wegen einer Baustelle in beiden Richtungen sowie zwischen der Verzweigung Härkingen und der Verzweigung Wiggertal Richtung Zürich zu Staus und stockendem Kolonnenverkehr.

Ferienbeginn ist dieses Wochenende in den Kantonen Baselland und Baselstadt, Appenzell Innerrhoden, Graubünden, Schwyz, Uri, Glarus, Freiburg, Jura, Genf sowie im Oberwallis. Das Unterwallis begann die Ferien bereits am 21. Juni, das Tessin schon am 16. Juni.

Auch in Österreich, Belgien, Frankreich, den Niederlanden und Tschechien fällt der Beginn der grossen Ferien auf dieses Wochenende.

swissinfo und Agenturen

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