Erster Lehrgang für Museums-Pädagogik der Schweiz

In diesen Tagen startet in Aarau der erste Ausbildungslehrgang für Kulturvermittlung und Museums-Pädagogik der Schweiz. Der berufsbegleitende Ausbildungsgang heisst "Kuverum" und findet an verschiedenen Orten in der Schweiz statt und dauert zwei Jahre.

Dieser Inhalt wurde am 28. September 2000 - 23:21 publiziert

Die Kulturszene Schweiz benötige qualifizierte Kulturvermittlerinnen und Kulturvermittler, Die neuartige Lehrgang für Museumspädagogik hat gemäss Franziska Dürr Reinhard vom Aargauer Kunsthaus in Aarau experimentellen Charakter.

Dazu sollen er die Teilnehmenden zu erfolgreicher, kreativer und auf das jeweilige Zielpublikum zugeschnittener Vermittlungsarbeit in Museen und kulturellen Institutionen befähigen. Unterschiedlichste Sparten sollen dabei verbunden werden.

Die vom Verband Museumspädagogik Schweiz unterstützte Weiterbildung soll insbesondere kulturelle Institutionen und Schulen breit vernetzen. Mit einem neuen Bildungsverständnis sollen gemäss Mitinitiantin Marlen Karlen von der Fachstelle Weiterbildung der Uni Zürich die unterschiedlichster Kunst- und Kulturbereiche zusammengeführt werden.

Freien Umgang mit Kunst und Kreativität vermitteln

Der Pilotkurs "Kuverum" richtet sich an kulturell Interessierte mit pädagogischer Ausbildung, abgeschlossenem Studium, Museumspraxis oder Erfahrung in einem gestalterischen oder künstlerischen Beruf. Die Dozentinnen und Dozenten sind in- und ausländische Fachpersonen aus den Bereichen Kultur, Bildung, Medien und Museologie.

Kulturvermittlerinnen und Kulturvermittler, die sich Angebote ausdenken, diese anbieten und publikumsgerecht durchführen. Dazu soll die Ausbildung führen. Kinder und Erwachsene sollen vermehrt bei kulturellen Ereignissen begleitet und angeregt werden.

Damit soll der Brückenschlag zwischen "Dingen an ihrem Ort" und Menschen in einem bestimmten Umfeld gefördert werden. Trotz grossem Interesse an Kulturvermittlungsangeboten in Museen und Kunsthallen hat bis heute in der Schweiz ein entsprechendes Ausbildungsangebot gefehlt.

swissinfo und Agenturen

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