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Genf/Zürich (awp) - Die Löhne der Schweizer Spitzenmanager sind im vergangenen Jahr weitgehend stabil geblieben. Einzige Ausnahme sind die Vergütungen im Finanzsektor, die auch 2010 weiter anstiegen. Die Selbstregulierung der Unternehmen verbesserte sich: Erstmals haben mehr als die Hälfte der 48 grössten in der Schweiz kotierten Unternehmen (SMI und SMIM) an ihren Generalversammlungen über die Vergütungen abgestimmt, wie die Anlagestiftung Ethos in ihrer sechsten Studie über die Managerlöhne am Mittwoch bekannt gab.
Insgesamt verdienten Verwaltungsräte und Geschäftsleitungsmitglieder der untersuchten Unternehmen im Jahr 2010 rund 1,29 Mrd CHF, was einer Erhöhung von 2% entspricht. Ein Geschäftsleitungsmitglied erhielt für das Jahr 2010 im Durchschnitt 3,1 Mio CHF. Verwaltungsratspräsidenten verdienten durchschnittlich 2,4 Mio CHF und die anderen Verwaltungsratsmitglieder 300'000 CHF.
Im Finanzsektor stiegen die Chefsaläre laut Ethos-Studie weiter an. Die Vergütungen der Führungsinstanzen der grössten Schweizer Banken und Versicherungen sind 2010 um acht Prozent gewachsen. Die Saläre im Finanzsektor seien aktuell fast doppelt so hoch wie in anderen Wirtschaftszweigen. Finanz-Manager erhielten im Durchschnitt 4,7 Mio CHF während Manager anderer Sektoren 2,5 Mio CHF verdienten.
Bedeutend sei ausserdem der Anstieg der Grundsaläre in der Finanzbranche. Sie seien durchschnittlich um 15% gestiegen. Trotzdem bleibe der variable Vergütungsanteil mit über 50% weiterhin hoch, so die Ethos-Stiftung.
56% der untersuchten Unternehmen legten ihren Generalversammlungen 2011 die Vergütungen zur Konsultativabstimmung vor. 2010 waren es laut Studie erst 38%. Zugenommen habe gleichzeitig auch die Opposition gegen die Vergütungen. 2011 folgten in der Abstimmung im Schnitt sechzehn Prozent der Aktionäre nicht dem Verwaltungsrat, 2010 waren es elf Prozent.
lp/ps

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