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BRÜSSEL (awp international) - Ungeachtet grosser Fortschritte beim Defizitabbau ist das hochverschuldete Griechenland noch lange nicht aus dem Schneider. Es gebe immer noch Risiken, sagte EU-Währungskommissar Olli Rehn am Donnerstag in Brüssel. "Die grösste unmittelbare Herausforderung besteht darin, im Bankensektor auch weiterhin für angemessene Liquidität und Finanzstabilität zu sorgen."
Rehn befürwortet frisches Geld für Griechenland, das wegen seiner Schuldenkrise unter strenger Aufsicht der EU steht. Die Partner der Eurozone und der Internationale Währungsfonds (IWF) wollen - wie schon länger bekannt - bald neun Milliarden Euro neue Kredite an Athen auszahlen. Davon entfallen 6,5 Milliarden Euro auf die Europäer und 2,5 Milliarden Euro auf den IWF. Es werden dabei keine Probleme erwartet, obwohl die Slowakei, die zum Euroraum gehört, bei den Griechenlandhilfen nicht mitzieht, wie der Sprecher Rehns sagte.
Es ist die zweite Rate aus dem 110 Milliarden Euro schweren Hilfspaket Europas und des IWF. Im Mai hatte es eine erste Finanzspritze von 20 Milliarden Euro gegeben. Der Beschluss zu der neuen Kredittranche soll am 7. September von den europäischen Finanzministern getroffen werden. Das griechische Defizit sei im ersten Halbjahr um 46 Prozent gesunken, berichtete die Kommission. Auch wichtige Reformen wie bei den Renten kämen gut voran. Athen muss sein Defizit von fast 14 Prozent der Wirtschaftsleistung bis 2014 unter die zulässige Obergrenze von 3 Prozent drücken./cb/DP/jsl

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