Navigation

EU-Einigung bei Öko-Label für Energieeffizienz

Dieser Inhalt wurde am 17. November 2009 - 16:40 publiziert

BRÜSSEL (awp international) - In den EU-Verhandlungen zum geplanten "Öko-Label" für energieeffiziente Geräte haben sich Unterhändler des Europaparlaments, der Europäischen Kommission und der Mitgliedstaaten auf einen Kompromiss geeinigt. Demnach sollen Hausgeräte wie Fernseher, Waschmaschinen oder Kühlschränke auch künftig mit einer Skala von A bis G klassifiziert werden. Für besonders sparsame Produkte sollen aber nun auch die Klassen "A+", "A++" und "A+++" möglich sein. Zuvor waren mehr Plus-Zeichen im Gespräch gewesen, wogegen besonders Grüne und Umweltschützer heftig protestiert hatten.
Die jetzt gefundene Einigung sei ein "kluger Kompromiss", sagte der Vorsitzende des Industrieausschusses im Europaparlament, der CDU- Europaabgeordnete Herbert Reul, am Dienstag in Brüssel.
Die Effizienz-Klassifizierungen sollen auch in die Werbung aufgenommen werden können. Nicht durchsetzen konnte sich das Europaparlament mit seiner Forderung, im öffentlichen Beschaffungswesen bestimmte Effizienzstandards vorzuschreiben. Die formale Verabschiedung im Ministerrat und im Europaparlament soll noch in diesem Jahr gelingen. Aufgrund des neuen EU-Grundlagenvertrags ("Lissabon"), der am 1. Dezember in Kraft treten soll, könnte es aber noch rechtliche Schwierigkeiten geben./dj/DP/nl

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Passwort ändern

Soll das Profil wirklich gelöscht werden?