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DÜSSELDORF (awp international) - Beim geplanten Umbau der angeschlagenen WestLB erhöht die Brüsseler EU-Kommission den Druck auf die Eigentümer. In einem Brief an die Bundesregierung habe die Behörde bis Ende Juni weitere Details darüber verlangt, wie eine verkleinerte Sparkassenzentralbank aussehen könnte, berichtete die "Financial Times Deutschland" am Mittwoch. In dem Brief habe Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia die Verbundbankpläne aber erstmals schriftlich begrüsst. Die Kommission will bis zur Sommerpause über die WestLB abschliessend entscheiden.
Wie die dpa aus Finanzmarktkreisen erfuhr, kommen die Brüsseler Forderungen nicht überraschend. Mitte April hatten die WestLB-Eigentümer lediglich eine Skizze für ein solches Konzept vorgelegt. Jetzt ginge es darum, sie mit Inhalten zu füllen.
Dabei ginge es im Kern um die Fragen, welche Vermögensteile in die Verbundbank übertragen werden und wer am Ende dafür gerade stehen werde. Nach früheren Angaben von NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) soll sie eine Bank mit regionaler Ausrichtung sein und etwa 45 Mrd. Euro Bilanzsumme auf sich vereinen. Der WestLB droht die Abwicklung, wenn die angemahnten Details bis zum genannten Zeitpunkt nicht vorliegen.
Eine Sprecherin der EU-Kommission in Brüssel sagte zu dem Zeitungsbericht lediglich: "Die Kommission steht weiterhin in engem Kontakt mit den deutschen Behörden."/ls/ddo/DP/ksb

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