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BRÜSSEL (awp international) - Mit einer neuen Kampagne will die EU-Kommission die Jugendarbeitslosigkeit in Europa in den kommenden zehn Jahren deutlich senken. Momentan sind rund 21 Prozent der Unter-25-Jährigen in den EU-Mitgliedsstaaten erwerbslos. Durch die Wirtschafts- und Finanzkrise ist die Zahl der jungen Arbeitslosen um knapp eine Million auf inzwischen fünf Millionen gestiegen.
"Von der Verschlechterung auf dem Arbeitsmarkt sind vor allem junge Menschen betroffen", sagte EU-Arbeitskommissar Laszlo Andor am Mittwoch in Brüssel. Die Kommission will allein die europaweite Schulabbrecherquote in der nächsten Dekade von momentan 15 Prozent auf 10 Prozent senken.
Unter dem Titel "Jugend in Bewegung" sollen Schulabgänger künftig ermutigt werden, einen Hochschulabschluss anzustreben. Der Anteil von Uni-Absolventen soll bis 2020 von 31 auf 40 Prozent steigen.
Wichtig sei auch, dass Studenten einen Teil ihrer Ausbildung im Ausland verbringen könnten, sagte EU-Bildungskommissarin Androulla Vassiliou. Es dürfe nicht länger sein, dass nur Kinder wohlhabender Eltern diese Chance bekämen. Deshalb will die Kommission einfachere Regelungen für die Vergabe von Stipendien und anderen Bezuschussungen auf den Weg bringen. "Wachstum in der EU hängt gerade auch von den Kenntnissen und Fähigkeiten der jungen Menschen ab", sagte Vassiliou.
Ein Arbeitsmarkt-Monitor soll offene Stellen in Europa im Internet bündeln. Auch will die Kommission die 27 Mitgliedsländer zur Einführung einer Jugendgarantie anregen - diese soll gewährleisten, dass Schulabgänger innerhalb von sechs Monaten eine Arbeitsstelle, einen Ausbildungsplatz oder eine Praktikumsstelle erhalten.
mbr/DP/he

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