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EU-kompatibles Lotterie-Gesetz gefordert

Croupier demonstriert seine Arbeit am Casino-Spieltisch in Rheinfelden/AG.

(Keystone)

Bei der geplanten Revision des Lotterie-Gesetzes wollen Verlage, Internet-Provider, Werbe-Agenturen und andere Interessierte mitreden. Hiezu haben sie die "Vereinigung für ein liberales Lotterie-Gesetz" gegründet.

Wie die Vereinigung am Dienstag (06.03.) mitteilte, will sie als Fachverband einen Lotterie-Experten in die vom Bundesrat vorgesehene Experten-Gruppe für die Revision des Lotterie-Gesetzes entsenden "und als legitimierte Behörde flankierend bei den Vernehmlassungs-Verfahren Akzente setzen."

Wirtschaftsfreundlicher, liberaler und EU-kompatibel

Nach den Vorstellungen der Vereinigung muss das Gesetz für Wettbewerbe, Wetten und Internet-Spiele wirtschafts-freundlicher, liberaler und EU-kompatibel gestaltet sein. Zudem seien Überschneidungen mit dem Spielbanken-Gesetz und der Spielbanken-Verordnung bei elektronischen und vernetzten Spielen auszuräumen.

Gütesiegel für Wettbewerbe

Im Sinne einer Wahrnehmung der Eigenverantwortung soll ein Gütesiegel für Wettbewerbe und wettbewerbs-ähnliche Veranstaltungen geschaffen werden.
Zu den Gründungs-Mitgliedern gehören unter anderem die Ringier AG, Tamedia AG, der Verband der Schweizer Presse, die Basler Mediengruppe, die St. Galler Tagblatt AG, Das Beste aus Reader's Digest und die Schweizerische Teletext AG.

swissinfo und Agenturen


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