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EU-Osterweiterung freut die Wirtschaft

Die EU-Erweiterung dürfte sich positiv auf die Schweizer Wirtschaft auswirken.

(Keystone)

Insgesamt sei von positiven Impulsen für die Schweizer Wirtschaft auszugehen. Das sagt eine Studie der Grossbank Crédit Suisse Group (CSG).

Der Binnenmarkt der Union werde durch die Erweiterung noch grösser und für die Schweiz noch wichtiger. Zwischen der Schweiz und den neuen EU-Mitgliedern komme es zu einer Marktöffnung. Denn mit dem Beitritt zur EU übernehmen die Transformations-Länder den Rechtsbestand den Union.

Dazu gehören das Freihandelsabkommen mit der Schweiz von 1972 und die sieben neuen bilateralen Verträge, die in einer Woche in Kraft treten sollen.

Schweizer Investitionen

Mit der Erweiterung der EU um Polen, Ungarn, Tschechien, die Slowakei, Slowenien, Zypern, Malta und die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen verbessert sich nach Ansicht der CSG deshalb auch für die Schweiz die Grundlage für Wirtschafts-Beziehungen mit einer dynamischen Region.

Der Anteil der Kandidatenländer am Schweizer Aussenhandel beträgt derzeit zwar erst 2,5%. Laut CSG ist der Trend aber steigend.

In den Beitrittsländern seien noch für eine lange Zeit hohe Investitionen nötig. Gleichzeitig steige im Zuge des wirtschaftlichen Aufholprozesses die Kaufkraft der Bevölkerung.

Rechtzeitig vor Ort sein

Dies erhöhe die Exportchancen auch für Schweizer Firmen. Durch die
Integration in die EU erwartet die CSG zudem einen Gewinn an Rechtssicherheit für den Wirtschaftsraum Mittel- und Osteuropas.

Um die Chancen zu nutzen, müssten sich Schweizer Firmen frühzeitig positionieren. Das Terrain werde zunehmend auch von ausländischen Konkurrenten besetzt, und die Beitrittsländer richteten sich künftig noch stärker auf die heutigen EU-Staaten aus.

Besondere Bedeutung kommt laut CSG der Zusammenarbeit zwischen privaten Akteuren zu, die durch verschiedene Massnahmen des Bundes wesentlich unterstützt werde.

Die Osterweiterung wirke sich derzeit noch als Unsicherheitsfaktor auf den Euro-Kurs aus. Ob der Trend zur Frankenstärke gegenüber dem Euro weiter anhält, hängt laut CSG von der Inflationsdifferenz zwischen der Schweiz und dem Euro-Raum ab. Ein tendenziell stärkerer Franken würde zwar die Importe verbilligen, im Gegenzug aber die Exportwirtschaft und die Tourismusregionen belasten.

swissinfo und Agenturen

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