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EU pumpt Milliarden in die Forschung

Die Europäische Union wird im kommenden Jahr Forschungsprojekte aus Wissenschaft und Wirtschaft mit 6,4 Milliarden Euro fördern. Auch die Schweiz beteiligt sich an dem "Siebten Forschungsrahmenprogramm".

Die Gelder sollen in Projekte zur Bekämpfung des Klimawandels, in erneuerbare Energien, Gesundheit oder Nahrungsmittelsicherheit fliessen.

Unter den erwarteten gut 16'000 Empfängern aus der Wirtschaft, von Forschungsorganisationen oder Universitäten sind gut 3000 kleine und mittlere Unternehmen (KMU), wie EU-Forschungskommissarin Máire Geoghegan-Quinn am Montag in Brüssel mitteilte. Die Behörde will am Dienstag die ersten Ausschreibungen veröffentlichen.

Am "Siebten Forschungsrahmenprogramm" beteiligt ist auch die Schweiz: Ihr Beitrag beläuft sich auf rund 2,4 Mrd. Franken, verteilt auf sieben Jahre. Im Gegenzug können sich Schweizer Forscher und Unternehmen an den Ausschreibungen beteiligen.

Durch das Programm könnten nach EU-Prognosen mehr als 165'000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Die Summe liegt 12 % über dem Budget von 2010. Insgesamt unterstützt die EU die Forschung und Innovationen in den Jahren 2007 bis 2013 mit mehr als 50,5 Mrd. Euro.

Das "Siebte Forschungsrahmenprogramm" ist zwar das weltweit grösste derartige Förderprogramm. Werden die Forschungsausgaben der Wirtschaft hinzugerechnet, liegt Europa aber weit hinter seinen wichtigsten Wettbewerbern Asien und den USA.

So gab die EU 2006 1,84% ihres Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Forschung und Entwicklung aus. Japan kam auf 3,39%, Südkorea auf 3,23%. In den USA lag die Quote bei 2,61%.

swissinfo.ch und Agenturen


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