Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

BRÜSSEL/LUXEMBURG (awp international) - Kriselnde Euro-Länder können sich im Notfall zu günstigen Zinsen Milliardenbeträge ausleihen, um eine Staatspleite zu umschiffen. Der Rettungsfonds für Euro-Länder bekam von den drei grossen Ratingagenturen Moody's, Standard & Poor's und Fitch die Bestnote "AAA" erteilt. Das teilte der Fonds, der offiziell "Europäische Finanz-Stabilitäts-Fazilität" (EFSF) heisst, am Montag in Luxemburg mit.
Mit dem guten Rating können die Kosten dabei begrenzt werden. Der Rettungsschirm der Europäer und des Internationalen Währungsfonds (IWF) für wackelnde Euro-Länder hat insgesamt einen Umfang von 750 Milliarden Euro.
Der Entscheidung waren dem Vernehmen nach wochenlange Verhandlungen mit den Ratingagenturen vorausgegangen, denn längst nicht alle Euro-Staaten, die für den Fonds bürgen, haben die Bestnote "AAA".
Der Geschäftsführer des Krisenfonds, Klaus Regling, sagte: "Wir sind sehr zufrieden, die Spitzenbewertungen von allen Agenturen zu erhalten." Der Fonds könne so seine Rolle als einer der Stützen der Finanzstabilität in der Eurozone spielen. Um das beste Rating abzusichern, wurden spezielle Sicherungen vereinbart, beispielsweise eine Barreserve, die bei Ausleihungen vorgehalten wird.
In Namen aller Euro-Länder können bis zu 440 Milliarden Euro an den Finanzmärkten aufgenommen und an finanzschwache Mitgliedsländer der Eurozone weitergegeben werden. Bisher liegt noch kein Antrag vor. Alle Euro-Länder treten als Garanten auf.
Der Fonds war im Frühjahr unter dem Eindruck der griechischen und europäischen Schuldenkrise quasi über Nacht geschaffen worden - für Athen wurde allerdings ein separates Hilfsinstrument gebildet.
cb/DP/jsl

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???