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EUROKRISE/Athen: 'Es muss alles jetzt gemacht werden'

ATHEN (awp international) - Schuldensünder Griechenland läuft die Zeit davon. "Es muss alles jetzt gemacht werden", sagte am Freitag der griechische Finanzminister Giorgos Papakonstantinou im griechischen Parlament. Wenn alle nötigen Reformen nicht sofort in die Tat umgesetzt würden, drohe dem Land der Sturz in den Abgrund. Wer glaube, dass das Land ohne schmerzhafte Massnahmen gerettet werden kann, der irre sich. "Das Land kann sich nicht ewig Geld leihen", fügte Papakonstantinou hinzu. Seine Rede wurde vom Fernsehen übertragen.
Am Vorabend hatte der ehemalige Vizepräsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Lucas Papademos, die Regierung in Athen informiert, das Klima in der EU-Metropole Brüssel und am EZB-Sitz Frankfurt habe sich geändert; die Geduld der anderen Europäer sei am Ende. Grund: Die Reformen in Griechenland werden nicht vorangetrieben. Papademos ist heute Berater des griechischen Ministerpräsidenten Giorgos Papandreou.
Papandreou will kommende Woche die Eckpunkte eines neuen noch schärferen Sparprogramms bekanntgebeben. "Der Kampf mit der Krise ist voll entbrannt", sagte Papandreou am Freitag. Mit diesem sollen 50 Milliarden Euro bis 2015 vom Verkauf staatlicher Immobilien und Privatisieruneg gefunden werden. Zudem sollen durch weitere Steuereinnahmen 26 Milliarden in die Staatskassen in den kommenden zwei Jahren fliessen./tt/DP/bgf

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