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EUROKRISE/Renditen griechischer Anleihen uneinheitlich nach Vertrauensfrage

FRANKFURT (awp international) - Die Renditen griechischer Staatsanleihen haben am Mittwoch nach der für die Regierung in Athen erfolgreichen Vertrauensfrage kaum reagiert und sich uneinheitlich gezeigt. Die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen sank am Morgen um 0,14 Prozentpunkte auf 16,140 Prozent. Zum Vergleich: Deutsche Anleihen rentierten zeitgleich mit 2,994 Prozent. Griechische Anleihen mit einer Laufzeit von zwei Jahren sind nach dem Parlamentsvotum hingegen leicht gestiegen. Hier kletterte die Rendite um 0,22 Prozentpunkte auf 25,478 Prozent (Deutschland: 1,538 Prozent).
Insgesamt habe die Vertrauensfrage in Athen kaum nennenswerte Reaktionen hervorgerufen, hiess es von Händlern. Nach Einschätzung von Experten der Commerzbank hatte die Mehrheit der Investoren fest mit einem für die Regierung positiven Ergebnis der Abstimmung gerechnet. Das Ergebnis sei zweifellos eine gute Nachricht im Bemühen, Griechenland vor der Staatspleite zu retten. Allerdings sei "die Kuh noch nicht vom Eis", hiess es weiter bei der Commerzbank. Jetzt müsse die Regierung in Athen das umstrittene neue Sparpaket im Parlament auf den Weg bringen. Hier gilt nach Einschätzung der Commerzbank das Motto: "Nach der Abstimmung ist vor der Abstimmung."/jkr/wiz

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