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NEW BRITAIN (awp international) - Das Geschäft des neu geformten Werkzeug- Herstellers Stanley Black & Decker zieht langsam an. Im zweiten Quartal verliessen 9 Prozent mehr Elektrowerkzeuge, Befestigungsmaterialien und Sicherheitssysteme die Fabrikhallen. Besonders die europäischen Kunden orderten fleissig. In Jubel wollte Finanzchef Donald Allan am Mittwoch dennoch nicht ausbrechen: "An unserer Einschätzung, dass die Erholung in unseren Endmärkten langsam und vielleicht holprig verlaufen wird, ändert sich nichts."
Durch die Fusion sprang der Umsatz binnen eines Jahres von 919 auf 2,4 Milliarden Dollar hoch. Nach einem Verlust zu Jahresbeginn verdiente die Firma auch wieder Geld. Der Reingewinn lag bei 46 Millionen Dollar - trotz hoher Kosten für die Verschmelzung. Standorte werden geschlossen, jeder Zehnte der 40 000 Mitarbeiter soll gehen. Das schlägt mit Abfindungen zu Buche.
Der Zusammenschluss verlaufe reibungslos, versicherte Konzernchef John Lundgren in New Britain (US-Bundesstaat Connecticut). Der etwas kleinere Rivale Stanley Works hatte den fast 100 Jahre alten Hersteller Black & Decker geschluckt - in gegenseitigem Einvernehmen.
Das 4,5 Milliarden Dollar schwere Geschäft war der vierte Anlauf der Industriekonzerne für eine Ehe. Für Druck sorgten die Immobilien- und Wirtschaftskrise, die die Verkäufe hatten einbrechen lassen.
Für das restliche Jahr geht die Konzernführung von weiteren Belastungen durch den Umbau aus. Am Ende der Fusion soll der neu aufgestellte Konzern dann jährlich 350 Millionen Dollar billiger arbeiten können als seine zwei Vorgänger. Stanley Black & Decker sieht sich als Weltmarktführer bei Werkzeugen./das/DP/tw

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