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Eurostar-Panne: Es war der Schnee - Konsequenzen gefordert

Dieser Inhalt wurde am 24. Dezember 2009 - 18:30 publiziert

PARIS (awp international) - Nach dem tagelangen Ausfall der Eurostar- Züge unter dem Ärmelkanaltunnel hat die zuständige französisch-britische Regierungskommission Konsequenzen gefordert. Anders als im vergangenen Winter seien die Pannen nicht von Kondenswasser, sondern von Schnee in den Triebköpfen ausgelöst worden, erklärte die Kommission am Heiligabend. Eurostar habe erklärt, das technische Problem gelöst zu haben.
Die Kommission hatte am Mittwoch getagt und dabei Experten zu dem Pannenchaos bei Eurostar angehört. Sie bescheinigte dem Betreiber und allen Beteiligten, zu allererst an die Sicherheit der Passagiere gedacht zu haben. Die Evakuierung der Passagiere am 18. und 19. Dezember sei nach Plan erfolgt, doch sei dieser Plan eher im Falle eines Brandes angemessen. Die Unternehmen Eurostar und Eurotunnel würden neue Pläne für Evakuierungen ohne Lebensgefahr erarbeiten. Der Komfort der Passagiere müsse im weiten Sinne gesichert werden, forderte die Kommission. Das schliesse die Information mit ein. Die Organisation des Betriebs stelle dies nicht sicher und müsse geändert werden.
Mehr als 2.000 Passagiere hatten teils 15 Stunden in den Zügen unter dem Ärmelkanal ausharren müssen. Erschöpfte Reisende berichteten von chaotischen Zuständen und Panikzuständen. Am Heiligabend waren die meisten Probleme behoben. Nach der Pause am ersten Weihnachtstag soll der Verkehr vom 26. Dezember an wieder weitgehend normal laufen. Die von den Zugausfällen betroffenen 40 000 Kunden sollen entschädigt werden./hn/DP/he

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