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FRANKFURT (awp international) - Die Risikoaufschläge von Staatsanleihen hoch verschuldeter Staaten der Eurozone sind weiter im Höhenflug. Händler erklärten den starken Anstieg nach wie vor mit einer sehr grossen Unsicherheit der Investoren vor dem Hintergrund einer drohenden Staatspleite Griechenlands. Am Donnerstag sind die Renditen von griechischen Anleihen denn auch am stärksten gestiegen und sprangen bei einer Laufzeit von zwei Jahren über die Marke von 23 Prozent.
Im späten Vormittagshandel stieg die Rendite der zweijährigen Staatsanleihe Griechenlands um etwa einen halben Prozentpunkt auf 23,01 Prozent. Bereits am Vortag war die Rendite massiv gestiegen. Nur zum Vergleich: Die Rendite für deutsche Staatsanleihen mit einer Laufzeit von zwei Jahren lag am späten Vormittag bei 1,6 Prozent.
Auch bei den Anleihen anderer hoch verschuldeter Staaten der Eurozone sind die Renditen kräftig gestiegen. Die Rendite zweijähriger Anleihen aus Portugal mit einer Laufzeit von zwei Jahren lag zuletzt bei 10,4 Prozent und die von Irland bei 10,5 Prozent.
Bei den richtungsweisenden Anleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren, die am Markt besonders stark beachtet werden, stieg die Rendite bei Papieren aus Griechenland auf 16,1 Prozent, bei Papieren aus Portugal auf 9,7 Prozent und bei Anleihen aus Irland auf 10,5 Prozent. Zum Vergleich: Die Rendite der zehnjährigen deutschen Staatsanleihe lag zeitgleich bei 3,0 Prozent./jkr/jsl

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