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BRATISLAVA (awp international) - Die Slowakei knüpft ihre Zustimmung zu einer weiteren Finanzhilfe für Griechenland weiter an strenge Bedingungen. Dazu gehören nicht nur eine Beteiligung der privaten Gläubigerbanken und ein drastisches Spar- und Privatisierungsprogramm der griechischen Regierung. Es müsse auch die Opposition eingebunden werden, da die mit den Anleihen verknüpften Verpflichtungen in die nächste Wahlperiode hineinreichen.
Das Euro-Land Slowakei gehört zu den schärfsten Kritikern prinzipiell aller Rettungsmassnahmen für krisengeschüttelte Euroländer und hatte sich im Vorjahr als einziges Land der Eurozone nicht am ersten Griechenland-Hilfspaket beteiligt. Der Grund dafür ist, dass die Slowaken mit durchschnittlich 800 Euro Bruttomonatslohn neben den Esten zu den ärmsten Bürgern der Eurozone gehören und sich viel ärmer als die Griechen fühlen.
Die Slowakei hat nämlich selbst ihre wichtigsten Staatsbanken bereits zur Jahrtausendwende in einem finanziellen Kraftakt ohne ausländische Hilfe saniert. Das kostete damals laut Finanzministerium 12 Prozent des Bruttoinlandsprodukts und war von drastischen Sparmassnahmen und Massenarbeitslosigkeit begleitet. Dafür weist das Land heute mit einem Schuldenstand von nur vierzig Prozent des Bruttoinlandsprodukts einen der europäischen Bestwerte auf./ct/DP/wiz1

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