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NEW YORK (awp international) - Eine ehemalige Führungskraft soll die US-Grossbank Citigroup um mehr als 19 Millionen US-Dollar erleichtert haben. Der 35-Jährige habe zwischen Juli und Dezember vergangenen Jahres mehrfach Firmengelder auf sein Privatkonto bei einer anderen Bank überwiesen, lautet der Vorwurf. Die Transfers habe er als Zahlungen aus tatsächlich existierenden Verträgen getarnt.
"Der Angeklagte hat sein Wissen um die Vorgänge in der Bank genutzt, um den ultimativen Insider-Job zu drehen", sagte die zuständige US-Bundesstaatsanwältin Loretta Lynch am Montag in New York. Der Citigroup waren die ungewöhnlichen Überweisungen später aufgefallen. Sie hatte sich daraufhin an die Staatsanwaltschaft und das FBI gewandt.
Die Polizei hatte den ehemaligen Citigroup-Vizepräsidenten bereits am Sonntag festgenommen, als sein Flugzeug am JFK-Flughafen in New York angekommen war. Die Anwältin des Mannes sagte, sie werde die Vorwürfe prüfen und ihren Mandanten dagegen verteidigen. Bei einer Verurteilung drohen dem ehemaligen Citigroup-Banker nach Angaben der Staatsanwaltschaft 30 Jahre Gefängnis./das/DP/he

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