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Ex-Soros-Partner Rogers: In 15 Jahren gibt es den Euro nicht mehr

FRANKFURT (awp international) - Der US-Investor Jim Rogers sieht langfristig keine Zukunft für den Euro. "Ich bezweifle, dass es die Währung in 15 Jahren noch geben wird", sagte der frühere Partner der Investorenlegende George Soros der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ, Freitagausgabe). Der Euro sei zwar auf dem Papier "eine grossartige Sache". Aber in der Vergangenheit habe es schon viele Währungsunionen gegeben. Bislang seien alle gescheitert.
Gleichzeitig räumte Rogers ein, dass er derzeit mehr Euro als Dollar besitze, "denn sollte die Gemeinschaftswährung doch funktionieren, hat sie eine grosse Zukunft". Alles in allem sei aber die chinesische Währung Renminbi "für die kommenden Jahre die beste Währung". Rogers Ex-Partner Soros wurde bekannt, als er 1992 gegen das britische Pfund spekulierte und Grossbritannien letztlich das Europäische Währungssystem verlassen musste. Mit Rogers zusammen gründete er später den Quantum Fund.
Was Geldanlagen generell betrifft, setzt Rogers nach eigener Aussage derzeit vor allem auf Rohstoff-Indizes. Diese profitierten vom allgemeinen Boom und seien nicht so abhängig davon, wie sich die einzelnen Rohstoffe entwickeln. Agrarrohstoffen bescheinigt Rogers eine ausserordentlich gute Zukunft und nennt als Beispiel den Zuckerpreis. Dieser sei zwar in den vergangenen Jahren sehr stark gestiegen, liege aber immer noch 70 Prozent unterhalb des Allzeithochs von 1974./jb/bgf

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