Expo.02: Bund erhält 29 Mio. Franken zurück

Der Verein Landesausstellung, der die Expo.02 organisiert hatte, ist aufgelöst worden. Jetzt erhält der Bund laut Schlussabrechnung nach Erledigung verschiedener Streitfälle 29 Mio. Franken zurück.

Dieser Inhalt wurde am 29. Oktober 2008 - 12:52 publiziert

Insgesamt hatte die Expo.02, die 2002 in der Dreiseenregion abgehaltene Schweizerische Landesausstellung, 1,6 Mrd. Franken gekostet. Sie wurde mit 10 Mio. Eintritten insgesamt als Erfolg und als wertvoller Beitrag an den nationalen Zusammenhalt angesehen.

Ende letzten September ist nun die tragende Institution hinter der Expo.02, der Verein Landesausstellung, im Handelsregister Neuenburg gestrichen worden. Der Verein bestand aus Vertretern der Kantone, der Städte und des Bundes.

Mitte dieser Woche hat die Schweizer Regierung, der Bundesrat, davon Kenntnis genommen, dass der Bund 29 Mio. Franken zurückerhält. Dieser Aktivenüberschuss ergibt sich aus der Schlussabrechnung.

Das Expo-Projekt war 1994 begonnen worden. Der Bund hatte ursprünglich 130 Mio. Franken dafür vorgesehen, musste seinen Anteil aber auf rund 900 Mio. erhöhen.

Die Trägerstädte und die Kantone trugen etwa 85 Mio. Franken an die Gesamtkosten bei.

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