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Expo.02: Nach der Krise macht sich wieder Optimismus breit

Luftaufnahme vom 11. Mai 2000 der fertiggestellten Arteplage der Expo.02 vor Neuenburg. Keystone

111 Tage nach dem Ja der Schweizer Regierung zur Expo und genau zwei Jahre vor dem geplanten Eröffnungstermin scheint die Schweizer Landesausstellung Expo.02 ihre Krise überwunden zu haben. Die Vorbereitungsarbeiten jedenfalls sind wieder voll am Laufen.

Dieser Inhalt wurde am 15. Mai 2000 - 18:50 publiziert

In den letzten Monaten und Wochen sei die Realisierung des Gesamtprojekts sowie sämtlicher Teilprojekte mit neuem Elan an die Hand genommen worden, erklärte Generaldirektorin Nelly Wenger am Montag (15.05.) in Neuenburg vor den Medien. Zudem sei die Führungsequipe mit der Nomination von mehreren Verantwortlichen verstärkt und die Organisation restrukturiert worden.

Renommierte Regisseure: Rochaix und Marthaler

Bestimmt sind nun auch die beiden Regisseure, welche die drei Grossveranstaltungen der Expo.02 in Szene setzen werden. François Rochaix, (Fête des vignerons 1999) ist für die Eröffnungs- und Schlussfeier verantwortlich, während der europaweit renommierte Theatermann Christoph Marthaler die Feier am 1. August betreuen wird.

Vier grosse Herausforderungen

Bis zur Ausstellungseröffnung im Mai 2002 stehen die Expo- Verantwortlichen gemäss Nelly Wenger noch vor vier grossen Herausforderungen. Die erste besteht in der Einholung der Bewilligungen für die vier Arteplages und im anschliessenden Bau.

Als zweite grosse Hauptarbeit sieht Wenger die Realisierung der verschiedenen thematischen Ausstellungen. Diese Arbeit sei aufgrund der Zusammenhänge zwischen den geplanten Projekten sehr komplex.

Als drittes - so Wenger weiter - müsse die Finanzierung gesichert werden. Dies passiere vor allem im Juni anlässlich der Sommersession der Eidgenössischen Räte. Insgesamt liegen der Expo-Führung derzeit feste oder provisorische Sponsoren-Zusagen in Höhe von 386,21 Mio. Franken vor. 24 Projekte sind damit ganz, zehn weitere teilweise gesichert. Insgesamt müssen aber Sponsorgelder in der Höhe von 454 Millionen Franken hereingeholt werden.

Die vierte Hauptaufgabe bis zur Eröffnung besteht laut Wenger darin, das Verkehrskonzept zu verfeinern und die Eintrittspreise festzulegen.

swissinfo und Agenturen

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