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FRANKFURT (awp international) - Der jüngste Preisschub im Euroraum ist aus Sicht der Europäischen Notenbank (EZB) voraussichtlich nur kurzfristiger Natur. Die Preisstabilität bleibe auf mittlere Sicht gewährleistet, heisst es in dem am Donnerstag veröffentlichten Monatsbericht der EZB. Der Leitzins von derzeit 1,0 Prozent sei immer noch "angemessen". Es sei jedoch eine "sehr genaue Beobachtung" der Entwicklung geboten. Damit bekräftigte die Notenbank Aussagen von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet nach der Zinsentscheidung vor einer Woche.
Die EZB sieht laut dem Monatsbericht zwar Belege für einen kurzfristigen Aufwärtsdruck auf die Gesamtinflation, der aber in erster Linie auf die Energie- und Rohstoffpreise zurückzuführen sei. Die Einschätzung, dass sich die Preise über die geldpolitisch relevante Frist nach wie vor im Einklang mit Preisstabilität entwickeln werden, bleibe hiervon bislang unberührt.
Die monetäre Analyse deutet laut EZB darauf hin, dass der Inflationsdruck mittel- bis langfristig begrenzt bleiben dürfte. Die Inflationserwartungen seien nach wie vor fest auf einem Niveau verankert, das mit dem Ziel im Einklang stehe, die Preissteigerung mittelfristig unter, aber nahe bei 2,0 Prozent zu halten. Insgesamt blieb die Einschätzung der EZB im Vergleich zum Vormonat im wesentlichen unverändert./jkr/jha/

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