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FRANKFURT (awp international) - Der Sparkurs der europäischen Staaten ist nach Einschätzung der Europäischen Zentralbank (EZB) ohne Alternative. Die bisher angekündigten Sparmassnahmen seien allenfalls ein Anfang. "Wir sind noch keineswegs auf Entzug. Die Schulden steigen ständig weiter", sagte EZB-Direktoriumsmitglied Jürgen Stark am Donnerstag beim von der "Börsen-Zeitung" veranstalteten Eurobörsentag 2010 in Frankfurt und bekräftigte damit frühere Aussagen.
Stark rechnet nicht damit, dass ein strikter Sparkurs die Konjunkturerholung abwürgen könnte. "Negative Konjunktureffekte könnten allenfalls kurzfristig entstehen. Langfristig ermöglichen solide Staatsfinanzen ein höheres Wachstum." Die europäischen Staaten müssten sich zudem auf ein strengeres und besser durchsetzbares Regelwerk verständigen. Dabei müssten die Staaten auch bereit sein, ihre Wirtschaftspolitik besser kontrollieren zu lassen.
Die seit Monaten schwelende Schuldenkrise in der Eurozone hatte den Kurs des Euro kräftig gedrückt. Stark sieht jedoch keine Währungskrise. Es fehle vielmehr an Vertrauen der Investoren, dass die Staaten ihre Schulden in den Griff bekommen. Die EU hatte Anfang Mai ein beispielloses Rettungspaket mit einem Volumen von bis zu 750 Milliarden Euro geschnürt, um ein Auseinanderbrechen des europäischen Währungsraums zu verhindern./jsl/zb/ck

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