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FRANKFURT (awp international) - Die Europäische Zentralbank (EZB) hat in der vergangenen Woche zum dritten Mal in Folge keine Staatsanleihen gekauft. Dies teilte die Notenbank am Montag in Frankfurt mit. Die Kursentwicklung an den Märkten für Staatsanleihen finanzschwacher Euroländer hatte sich zuletzt etwas entspannt. Experten führten dies vor allem auf die jüngsten Beschlüsse des Euro-Gipfels zurück. Unter anderem hatten die Staats- und Regierungschefs eine Aufstockung des Euro-Rettungsfonds und eine Absenkung der Zinsen für Hilfskredite beschlossen. Gleichzeit liefen in der vergangenen Woche Anleihen im Wert von 170 Millionen Euro aus.
Wie in den vergangenen Wochen will die Notenbank die gesamte Überschussliquidität einsammeln. Am Dienstag soll ein entsprechendes Geschäft mit den Banken durchgeführt werden. Die Notenbank strebt wie in der Vorwoche ein Volumen von 77,5 Milliarden Euro an. Dies entspricht ungefähr der Summe, die die EZB bis zum 18. März insgesamt in Anleihekäufe investiert hat. Gebote werden bis 11.30 Uhr angenommen. Die Zuteilung erfolgt am Mittwoch. Der maximale Bietungssatz beträgt 1,0 Prozent. Das Geschäft läuft eine Woche.
Zur Stützung des europäischen Rentenmarkts hatte die EZB im Mai 2010 den Ankauf von Staatsanleihen beschlossen. Damit flankiert sie den milliardenschweren Rettungsschirm von EU und IWF für finanzschwache Euro-Länder, deren Bonität im Zuge der Schuldenkrise unter Druck geraten ist. Zugleich hatte die EZB angekündigt, die aus den Anleihekäufen resultierende Überschussliquidität abzuziehen, um möglichen Inflationsgefahren entgegenzuwirken.
jsl/jha

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