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FRANKFURT (awp international) - Die Käufe von Staatsanleihen seitens der Europäischen Zentralbank (EZB) haben in der vergangenen Woche leicht angezogen. Insgesamt hat die Notenbank für 237 Millionen Euro Staatsanleihen gekauft, wie aus einer Mitteilung vom Montag hervorgeht. Eine Woche zuvor hatte das Volumen noch bei 173 Millionen Euro gelegen.
Wie in den vergangenen Wochen will die Notenbank die resultierende Überschussliquidität einsammeln. Am Dienstag soll ein entsprechendes Refinanzierungsgeschäft (Schnelltender) mit den Banken durchgeführt werden. Die Notenbank strebt wie in der Vorwoche ein Volumen von 61 Milliarden Euro an. Dies entspricht der Summe, die die EZB bis zum 10. September in Anleihekäufe investiert hat. Gebote werden bis 11.30 Uhr angenommen. Die Zuteilung erfolgt am Mittwoch. Der maximale Bietungssatz beträgt 1,0 Prozent. Das Geschäft läuft erneut eine Woche.
Zur Stützung des europäischen Markts für Staatsanleihen hatte die EZB Mitte Mai den Ankauf von Anleihen beschlossen. Damit flankiert sie den Rettungsschirm von EU und IWF für finanzschwache Euro-Länder, deren Bonität im Zuge der Schuldenkrise unter Druck geraten ist. Zugleich hatte die EZB angekündigt, die aus den Anleihekäufen resultierende Überschussliquidität abzuziehen, um Inflationsgefahren entgegenzuwirken./bgf/he

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