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Fachhochschulen sollen Universität entlasten

Universität Zürich: Ansturm von Studierenden erwartet.

(Keystone)

Der Zürcher Bildungsdirektor Ernst Buschor will Maturanden der Mittelschulen vorübergehend den Zugang zur Fachhochschule erleichtern. Damit soll der erwartete Studierenden-Ansturm an der Universität aufgefangen werden. Andere Kantone lehnen dies ab.

Konkret soll das vorgeschriebene einjährige Praktikum für die Gymnasiasten nicht zwingend vor Eintritt in die Fachhochschule absolviert werden müssen. Für Jugendliche direkt ab der Mittelschule sei es schwierig, Praktika zu finden. Eine flexiblere Handhabung dieser Regelung würde mehr Gymnasiasten in die Fachhochschule locken, glaubt Buschor.

Hintergrund dieser Idee ist die stetig steigende Zahl der Studierenden an der Universität Zürich. Bis 2005 soll die Zahl der Studierenden an der Uni um rund 3'000 ansteigen.

Die Fachhochschulen andererseits haben gesamtschweizerisch noch viele freie Plätze und könnten so vorübergehend die Uni entlasten. Der Entscheid über die Ausnahmeregelung läge beim Bundesrat. Die Berufsbildung steht weitgehend in seiner Kompetenz.

Wenig Begeisterung bei den Kantonen

Der Erziehungsdirektoren-Konferenz (EDK) hat Buschor seinen Vorschlag Anfang März unterbreitet, ist aber auf wenig Begeisterung gestossen. Überfüllte Universitäten seien ein Zürcher und ein Berner Problem, sagt Jean-Pierre Meylan von der EDK. Die anderen Kantone wollten die hohen Hürden für Maturanden zugunsten der Berufsleute beibehalten. Eine ausführliche Diskussion stehe aber noch bevor.

swissinfo und Agenturen


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