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Fantastic mit fast 100 Millionen Verlust

(Keystone)

Die Zuger Software-Firma Fantastic hat im vergangenen Jahr einen Verlust von rund 100 Mio. Franken erlitten. Als Grund nannte das Unternehmen die schwierige Entwicklung auf dem Breitbandmarkt und kündigte einen Strategiewechsel fürs Geschäftsjahr 2001 an.

Die am neuen Markt in Frankfurt kotierte Fantastic Corporation machte im Jahr 2000 einen Umsatz von 28 Mio. Franken, einem Viertel weniger als im Vorjahr, wie die Firma am Dienstag (20.02.) mitteilte. Der Bruttoertrag fiel um 35% auf 22 Mio. Franken. Die Firma schrieb damit erneut rote Zahlen.

Der Verlust betrug fast 100 Mio. Franken, verglichen mit 85 Mio. 1999. Die Betriebsausgaben blieben mit 116 Mio. Franken relativ konstant.

Breitband als Fussangel

"Nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr 1999 sind wir mit dem diesjährigen Ergebnis sehr unzufrieden", sagte Fantastic-Chef Reto Braun, der ehemalige Postchef. Der Entwicklungsprozess für den Breitband-Multimediamarkt dauere länger als erwartet und habe sich negativ auf Geschäft und Gewinnziele ausgewirkt.

Man sei zur Überzeugung gelangt, dass der Ausbau dieses Markts neben Technik und Vision auch Zusammenarbeit mit führenden Unternehmen erfordere. Fantastic habe deshalb die Strategie überdacht und schlage nun den Weg über Wiederverkäufer und Partnerschaften ein.

Braun rechnet mit einem ausgeglichenen Ergebnis auf operationeller Ebene im vierten Quartal. Die Firma hatte im vergangenen Jahr rund 100 Stellen abgebaut, um die Betriebskosten zu senken.

swissinfo und Agenturen

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