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FC Basel gegen Bayern München im Unglück

Trotz einer tollen Leistung ist den Baslern im Champions-League-Spiel das Remis gegen Bayern München in der vorletzten Minute entglitten. "Schuld" daran ist der deutsche Nationalspieler Sebastian Schweinsteiger, der beide Tore der bitteren 1:2-Niederlage erzielte.

Eine Minute hatte dem FC Basel zum Punktgewinn gefehlt. Die 89. Minute bedeutete das Ende der Basler Träume. Und dabei hatte alles so gut begonnen: 1:0 führte Thorsten Finks Auswahl nach einer Co-Produktion von Streller und Frei in der 18. Minute.

Bis zu einem Foulpenalty hielt der Schweizer Meister nicht nur dagegen, sondern setzte Nadelstiche. In der 56. Minute ahndete der schottische Schiedsrichter Craig Thomson eine Abwehraktion von Huggel gegen Thomas Müller mit einem Penalty, der von Schweinsteiger erfolgreich zum 1:1 verwertet wurde.

Die Balser liessen sich auch jetzt nicht entmutigen und setzten ihr beherztes Spiel fort. Dabei verwickelten sie den Finalisten der letzten Champions League in einen spektakulären Abnützungskampf, der auch die Bayern phasenweise an ihre physischen Grenzen führte. Gefallen ist am Schluss jedoch der FC Basel, der die Fans während 90 Minuten mit seinem Mut zum Risiko in Bann gezogen hatte.

Die Einheimischen verpassten allerdings einige Chancen, welche die grossen Schlagzeilen garantiert hätten: So missriet Frei ein Volley, Strellers Kopfball mangelte es an Wucht und Yapis Schlenzer streifte um Zentimeter am Tor der Münchner vorbei.

Zum Knock-out der starken Basler genügte dann eine einzige Unaufmerksamkeit in der vorletzten Minute, die Schweinsteiger kaltblütig ins 1:2 ummünzte.

Vor dem Champions-League-Spiel des FC Basel gegen Bayern München hat die Polizei am Dienstag in Basel über 90 Fussballfans festgenommen.

swissinfo.ch und Agenturen


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