FC Basel holt nach Cupsieg auch Meisterpokal

Das war der Meisterpokal für Basel: Scott Chipperfield jubelt über sein 2:0. Keystone

Eine Woche nach den Cupsieg haben die Basler Fussballer auch die Schweizer Meisterschaft gewonnen. In der "Finalissima" in Bern schlugen sie die Young Boys mit einer äusserst abgeklärten Vorstellung 2:0.

Dieser Inhalt wurde am 16. Mai 2010 - 17:34 publiziert

Da haben die Berner über dei längste Zeit der Saison wie der sichere Champion ausgesehen, aber auch 13 Punkte als maximaler Vorsprung reichten nicht aus. Am Schluss triumphierten vor 31'120 Fans im ausverkauften Stade de Suisse die Spieler von Basel-Trainer Thorsten Fink. Der deutsche Nachfolger von Christian Gross kann sich in seiner ersten Saison am Rhein mit seinem Team gleich über das Double freuen.

Ein Unentschieden hätte den Gästen auch schon zur Meisterschaft gereicht, dies aufgrund des besseren Torverhältnisses. Die Berner dagegen standen unter Druck, unbedingt siegen zu müssen.

Tore herrlich herausgespielt

Doch eine herrliche Direktabnahme von Valentin Stocker kurz vor der Halbzeit warf die Platzherren ins Hintertreffen. Dies umso mehr, als der torgefährlichste Sturm der Schweiz Mal um Mal an der sattelfesten Basler Verteidigung auflief.

Nach dem ebenfalls grossartig herausgespielten Kopftor Scott Chipperfields zum 2:0 in der 60. Minute schienen die Berner aufgegeben zu haben. Statt ein Angriffs-Feuerwerk auf das Tor von Franco Costanzo zu zünden, flackerte nur noch vereinzelt Gefahr vor dem Basler Tor auf.

Negativer Schlusspunkt für die frustrierten Berner war der Platzverweis gegen Mittelfeldspieler Xavier Hochstrasser wenige Minuten vor Schluss nach rüder Attacke gegen Basels Verteidiger Beg Ferati.

Renat Künzi, swissinfo.ch

Schweizer Fussballmeister seit 2000

2009 FC Zürich
2008 FC Basel
2007 FC Zürich
2006 FC Zürich
2005 FC Basel
2004 FC Basel
2003 Grasshopper Zürich
2002 FC Basel
2001 Grasshopper Zürich
2000 FC St. Gallen

YB wurde letztmals 1986 Schweizer Meister.

Rekordhalter sind die Zürcher Grasshopper mit 19 Meistertiteln.

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