FDP-Chef kritisiert politische Gegner

Die FDP Schweiz hat sich am Samstag an ihrer Delegiertenversammlung in Neuenburg einstimmig für die Fortsetzung des bilateralen Wegs ausgesprochen. Parteichef Pelli holte dabei zu einem Rundumschlag gegen Regierungsmitglieder aus.

Dieser Inhalt wurde am 14. September 2008 - 11:11 publiziert

Der bilaterale Weg wurde als Erfolg für die Schweizer Wirtschaft bezeichnet. Dank der Personenfreizügigkeit stünden Fachkräfte zur Verfügung, die auf dem hiesigen Markt nicht zu finden seien. Dem Referendum gegen die Ausdehnung der Personenfreizügigkeit erteilte die Freisinnig-demokratische Partei (FDP) eine Absage.

Parteichef Fulvio Pelli nutzte die Delegiertenversammlung für Seitenhiebe gegen die politischen Gegner. Das "JeKaMi der politischen Verfehlungen" im Bundeshaus dürfe so nicht weitergehen, sagte er. Der Sinn fürs Wesentliche und fürs Anständige drohten in diesem "politischen Tollhaus" verloren zu gegen.

Bundesrätin Micheline Calmy-Rey verstehe Aussenpolitik als weltweite Promotion des eigenen Namens. Bundesrat Moritz Leuenberger unterstellte Pelli Amtsmüdigkeit. Bundesrat Samuel Schmid warf er im Fall Nef mangelhafte Kommunikation vor.

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